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Welchen Einfluss starke Emotionen auf unser körperliches Befinden haben – meine eigene Geschichte

Wenn das Zusammenspiel von Körper und Seele aus der Balance gerät, kann unsere Psyche unseren Organismus krank machen. Chronische Anspannung, Überforderung, dauernde Angst, Gefühle von Hilflosigkeit und Einsamkeit führen zu unterschiedlichen körperlichen Reaktionen: Sie belasten zum Beispiel den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Organe, sie stören den Schlaf und führen zu einer Verkrampfung der Muskulatur. Halten die Belastungssituationen und die darauf erfolgenden organischen Reaktionen über längere Zeit an, können manifeste Schmerzen und andere körperliche Symptome daraus entstehen.

Studien zeigen, dass das Gefühl von Einsamkeit und sozialer Isolation beispielsweise das Risiko von Herzkrankheiten, Schlaganfall, Bluthochdruck, Lungenkrankheiten, Übergewicht, Diabetes und Krebserkrankungen erhöht. Zudem spielen sich emotionale Konflikte, Kränkungen, Schuld- und Verlustängste häufig im Verborgenen ab. Wir nehmen sie nicht bewusst wahr, verdrängen sie, weil die Auseinandersetzung mit ihnen schmerzhaft wäre und praktische Konsequenzen erfordern würde. Verdrängung kann im Alltag ein probates Mittel sein, um sich nicht ständig mit den Widrigkeiten des Lebens auseinandersetzen zu müssen. Aber Verdrängung kann auch krank machen: Körperliche Krankheiten dienen dann der Psyche als Abwehrmechanismus, um sehr schmerzhafte Wahrheiten nicht ins Bewusstsein kommen zu lassen.


Ich habe seit bald 20 Jahren diese Angewohnheit, mich selbst zu reflektieren. Meine Überzeugung ist gross, dass ich durch das Hin- und Ansehen meiner Probleme sowie durch die Suche nach Lösungen immer wieder einen inneren Frieden erzeugen kann. Selbstverständlich habe auch ich immer wieder Tiefs, diese jedoch nicht mehr so tief wie vor Jahren. Durch meinen Prozess konnte ich schon einige seelische Themen auflösen. Mir ist bewusst, dass dieser Entwicklungsprozess wid erst mit meinem Tod abgeschlossen sein wird – Freude herrscht fürs Leben. Jeden Tag stehe ich auf und stelle mich auf einen lebenswerten, schönen Tag ein. Ich verfalle nicht mehr ins Grübeln. Gedanken, wie «es könnte schwer werden, oder dieses oder jenes könnte passieren», habe ich nicht mehr. Es gelingt mir, im Moment zu bleiben und ich nehme eines nach dem anderen, eine Stunde nach der anderen. Manchmal löst dies am Morgen auch Chaos aus, wenn ich unter Stress an vieles denken will. Ich kann dann inne halten und mich darauf besinnen, dass es doch intelligenter ist, die Vorbereitungen am Vorabend zu erledigen 😊 um dann entspannter in die Praxis zu fahren und für meine Kundin/Kunde mit innerer Ruhe, Freude und Dankbarkeit da zu sein. Es scheint jedoch auch so zu sein, dass ich diesen Stress am Morgen brauche, um in meine volle Kraft zu kommen.


Durch die ständige geistige Abwesenheit beider Elternteile habe ich schon früh zu rebellieren begonnen und habe bei meinen Eltern eingefordert, dass sie sich mit meinen Bedürfnissen auseinandersetzen. Dass sie mich und Probleme, aber auch auftauchende Emotionen einfach ignoriert haben, hat mich stark getriggert. Ich habe das Schweigen der Erwachsenen nie verstanden. Durch die empfundene Ablehnung habe ich lange Zeit an mir selber und meinen Fähigkeiten gezweifelt. Doch in kleinen Schritten gelang es mir, mein Selbst- und Urvertrauen sowie mein Leben mit Hilfe von alternativen Methoden wie Kinesiologie, Familienstellen, Rückführungen usw. in den letzten 20 Jahren zu heilen.

Mein Weg der inneren Stimme

Meinen Bedürfnissen folgend bin ich immer meinen Weg der inneren Stimme gegangen, auch wenn Hindernisse durch Menschen oder Umständen aufgetaucht sind. Ich habe immer mein Ziel vor Augen gehabt und Entscheide nach meinen Bedürfnissen und Wünschen gefällt. Ich bin überzeugt, dass dieser Umstand dazu beiträgt, dass ich heute mit 51 Jahren keine Gebrechen und Krankheiten habe. Ich habe immer gut auf meinen Körper, meine Seele und vor allem mein Herz gehört. Ich bin trotz aller Widrigkeiten immer meinen Weg gegangen, auch wenn ich mich manchmal traurig und unverstanden fühlte. Heute habe ich eine innere Ruhe und muss meine Befriedigung nicht im Aussen suchen. Ich liebe die Einfachheit, bin glücklich in der Natur, bei einem guten Gespräch mit lieben Menschen oder bei der Hilfestellung bei meinen KundInnen.

Der grösste Spiegel ist die Partnerschaft Eine starke Erfahrung war meine letzte Partnerschaft. Mein Gegenüber suchte stets die Schuld bei Anderen, gab mir oft das Gefühl, «zuviel» in der Wohnung zu sein und fiel in ein kindliches, altes Verhaltensmuster («Ich mache alles falsch»). Ich begann, alles körperlich abzuspeichern. Nachdem wir 2 Monate zusammengezogen waren, erlitt ich den ersten Bandscheibenvorfall auf der linken Lendenseite (emotionale Gründe). Ich litt grosse Schmerzen und trotz vieler Physiostunden konnte ich nicht vollständig genesen. Erst nach 2 Wochen Pause ging es mir besser. Bereits 14 Monate nach dem ersten Bandscheibenvorfall erlitt ich einen weiteren. Die räumliche Trennung zwischen meinem Partner und mir stand an. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Die Kommunikation war aus meiner Sicht nicht da. Immer wieder hörte ich von ihm, er wisse nicht, was er wolle. Trotz der räumlichen Trennung waren die Bandscheiben-/Rückenprobleme nicht fort. Sie verstärkten sich bei der Begegnung mit ihm. Ich begriff, dass ich Erwartungen an ihn hatte, die er nicht erfüllen kann und will. Entweder kann ich damit leben oder wir gehen im Frieden auseinander.


Seelischer Ausdruck über den Körper Psychosomatisch bedeutet ein Bandscheibenvorfall einen Konflikt mit dem Druck. Dieser kann durch familiäre oder finanzielle Verpflichtungen, durch die Arbeit usw. entstehen. Dieser Druck kann aus einem selbst oder von anderen kommen. «Ich fühle mich im Leben alleine, Es fehlt mir an Zuwendung und an Unterstützung, zögere aber, dies Anderen und vor allem mir selbst gegenüber zuzugeben. Ich ächze unter der Last der Verantwortlichkeiten. Anstatt mich liebevoll zu behandeln, bin ich streng und lebe mein Leben sehr rational, daher emotionslos, und so entstehen Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Ich rebelliere gegen eine Situation, für die ich keine Lösung sehe.» Wenn ich dies lese, wird mir bewusst, dass ich in dieser Partnerschaft nicht auf meine innere Stimme gehört habe. Ich will zukünftig nur noch in eine beobachtende Rolle gehen. Alle Verantwortlichkeiten überlasse ich dem Partner, meiner Freundin oder sonstigen lieben Mitmenschen. Ich lerne, mir selbst zu vertrauen. Wo sind Deine Ursachen für Deine körperlichen Beschwerden? Du siehst, Deine Seele und Dein inneres Befinden drücken sich über den Körper aus. Darum gehe ich den seelischen Ursachen für ein körperliches Problem, nach ärztlichen Abklärungen, mit dem kinesiologischen Muskeltest auf den Grund.

Bist Du bereit, Deine Verhaltensmuster zu entdecken, anzunehmen und sie mit neuen, positiven und bestärkenden Verhaltensmustern zu ersetzen? Wenn ja, begleite ich Dich gerne auf Deinem Weg.


Lass uns Deine belastenden Gefühle integrieren, so dass sie Dich nicht mehr triggern und kinesiologisch entkoppeln. Du wirst erstaunt sein, was alles im Aussen passiert.


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